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Ultraschall der Gallenblase (Gallen-Sonografie)

Die Sonografie des Oberbauchs ist das schmerzfreie, strahlenfreie und wichtigste Standardverfahren zur Beurteilung von Leber, Gallengängen und Gallenblase.

Wichtige Vorbereitung: Warum Sie nüchtern sein müssen

Für eine verlässliche Untersuchung müssen Sie mindestens 6 Stunden vor dem Ultraschall streng nüchtern bleiben. Das bedeutet: Kein Essen, kein Kaugummi, kein Kaffee und keine gesüßten oder fettigen Getränke. Stilles Wasser in kleinen Schlucken ist erlaubt.

Der medizinische Grund: Sobald Fett oder feste Nahrung den Magen erreicht, schüttet der Körper das Hormon Cholezystokinin aus. Dieses Signal veranlasst die Gallenblase dazu, sich kräftig zusammenzuziehen und ihren gespeicherten Gallensaft in den Dünndarm abzugeben. Eine zusammengezogene (kontrahierte) Gallenblase ist im Ultraschallbild jedoch stark verkleinert und faltig – feine Wandverdickungen, kleine Gallensteine oder Polypen können dann nicht mehr sicher erkannt werden.

Ablauf der Sonografie

Die Untersuchung dauert in der Regel nur etwa 5 bis 10 Minuten und verläuft vollkommen schmerzfrei:

Mögliche Befunde im Ultraschallbild

Durch die unterschiedliche Dichte von Gewebe, Flüssigkeiten und Verfestigungen kann der Arzt klare Diagnosen stellen:

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Grenzen des Ultraschalls

Obwohl die Sonografie extrem treffsicher ist, stößt sie in bestimmten Situationen an Grenzen. Starke Blähungen oder starkes Übergewicht können die Sicht auf die tiefer liegenden Gallengänge erschweren. Steine, die tief im Hauptgallengang feststecken, werden daher manchmal erst durch weiterführende Verfahren wie ein MRCP (MRT) oder eine ERCP erkannt.

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