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Gallenpolypen: Ursachen, Diagnostik und Behandlung

Als Gallenpolypen bezeichnet man Schleimhautvorwölbungen an der Innenwand der Gallenblase. In den meisten Fällen handelt es sich um Zufallsbefunde im Rahmen einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung, die überwiegend gutartig und harmlos sind.

Arten von Gallenpolypen

Mediziner unterscheiden bei Polypen in der Gallenblase zwischen echten Gewebeneubildungen und sogenannten Pseudopolypen:

Verursachen Gallenpolypen Symptome?

Die allermeisten Gallenblasenpolypen verursachen keinerlei Schmerzen oder Beschwerden. Nur in sehr seltenen Ausnahmen – etwa wenn ein Polyp nahe am Ausgang der Gallenblase (Ductus cysticus) sitzt und den Abfluss der Gallenflüssigkeit behindert – kann es zu dumpfem Druck im rechten Oberbauch, Übelkeit oder leichten Krämpfen kommen.

Diagnose im Ultraschall: Wie unterscheidet der Arzt Polypen von Steinen?

Im Ultraschall lassen sich Gallenpolypen recht gut von Gallensteinen abgrenzen:

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Wann müssen Gallenpolypen operiert werden?

Da man im Ultraschall die genaue Zellstruktur des Polypen nicht sicher bestimmen kann, richtet sich die Behandlungsstrategie nach der **Größe, dem Wachstum und Risikofaktoren**:

Therapie & Nachsorge

Eine rein medikamentöse Therapie zum Auflösen von Gallenpolypen existiert nicht. Wenn eine Behandlung notwendig ist, wird stets die gesamte Gallenblase samt Polypen im Rahmen eines schonenden, minimal-invasiven Eingriffs (Laparoskopie) entfernt.

Informieren Sie sich auch über den Ablauf der Ultraschall-Untersuchung der Galle oder lesen Sie unseren Beitrag zu Gallengries (Sludge).